{"id":63,"date":"2012-12-29T00:40:59","date_gmt":"2012-12-28T23:40:59","guid":{"rendered":"http:\/\/elfi-huelsmann.name\/?page_id=63"},"modified":"2012-12-29T00:42:09","modified_gmt":"2012-12-28T23:42:09","slug":"kreuzfahrt-albatross-2001","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/?page_id=63","title":{"rendered":"Kreuzfahrt Albatross 2001"},"content":{"rendered":"<table width=\"635\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr align=\"left\" valign=\"top\">\n<td>\n<table width=\"472\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr align=\"left\" valign=\"top\">\n<td width=\"457\">\n<h3 align=\"center\">Eine Kreuzfahrt<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1>Kreuzfahrt\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Die Reise mit der Albatros<\/h1>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><a title=\"Albatros-Ende_2001\" href=\"http:\/\/elfi-huelsmann.name\/?page_id=62\" target=\"_blank\">Hier klicken f\u00fcr ein paralleles Bildfenster.<\/a><\/p>\n<p>Ja am 22. Dez.2001 war es dann so weit. Mia und ich haben die Koffer schon am<b>\u00a0<\/b>Vorabend<b>\u00a0<\/b>aufgegeben. Ich hatte noch bis 1,50 Uhr Besuch und Mia weckte mich um 4,00 Uhr. O jeh.<\/p>\n<p>Julius war auch schon um 4,30 Uhr da und dann gings los.<\/p>\n<p>Die Tragfl\u00e4chen des Flugzeugs mu\u00dften erst enteist werden, doch dann hatten wir einen guten Flug nach Mailand und anschlie\u00dfend eine Busreise bis Genua. Den ersten Teil habe ich verpennt, war zwar zwischendurch immer mal wach, aber doch gl\u00fccklich, da\u00df es mir nicht schlecht wurde. In den Bergen h\u00e4tte das leicht passieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dann haben wir von 13,00 bis 16,00 Uhr in einer kalten Halle auf die Einschiffung warten m\u00fcssen. Wir waren alle erbost, weil es so kalt war.<\/p>\n<p>Kurz vor 16,00 Uhr erschien dann auch Peter, ein Bekannter von Mia. Er war mit vielen anderen mit dem Bus angereist. Sie haben eine Nacht in der Schweiz geschlafen.<\/p>\n<p>Peter, den ich im Laufe der Reise als sehr nett kennen lernte stellte sich direkt als Peter vor und ich dann als Elfi. Das vereinfacht vieles.<\/p>\n<p>Nach einigen Formalit\u00e4ten wurden wir an Bord geschickt. Unsere Kabinennummer wu\u00dften wir ja bereits und Mia , als alte Kreuzfahrtschifferin, den Weg dorthin. Die Kabine hatte ich mir schon im Internet angeschaut und fand alles so best\u00e4tigt, wie es angegeben war. F\u00fcr uns beide reichlich Platz, alles gut angeordnet, hach und ich habe nie eine\u00a0<i>Kakerlake<\/i>\u00a0gesehen. Gott sei Dank, ich h\u00e4tte auf dem Tisch gestanden, bis Mia mich erl\u00f6st h\u00e4tte. (J)<\/p>\n<p>Wir hatten auch schon unsere Tischnummer, Nr. 16 im Restaurant Pelikan. Als wir kamen sa\u00df ein Ehepaar schon am Tisch, Herr und Frau Binder. Wir machten uns bekannt, dann kam noch Peter dazu und Horst . Ich bin noch immer davon \u00fcberzeugt, da\u00df es sehr wichtig f\u00fcr eine so lange Reise ist, eine so nette Tischgesellschaft zu haben. Wir haben viel Spa\u00df gehabt und manches Gel\u00e4chter erschallte an unserem Tisch. Nach 14 Tagen ging Horst von Bord, da er eine Operation vor sich hatte und es kam Wolfgang aus Magdeburg dazu, der sich sofort anpa\u00dfte und uns allen auch sympathisch war. Von\u00a0 Kellner Rick und Piccolo Raul\u00a0 wurden wir sehr aufmerksam und freundlich bedient. In der Kabine war es Leo, der uns wie eine Mutter versorgte. Mia und ich haben allerdings auch dann nicht mit Trinkgeld gespart.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Schiff sollte um 20,00 Uhr ablegen, es fehlte aber noch ein Bus voller Leute (Schneechaos in Deutschland ). Diese Armen kamen nachts um 2,00 Uhr an und in den Morgenstunden des Sonntags verlie\u00df die Albatros Genua\u00a0 Richtung\u00a0 Palma\u00a0 \/\u00a0 Mallorca.<\/p>\n<p>Windst\u00e4rke 4 gegen 1,00 Uhr morgens und es wird schlimmer. Die Kotzt\u00fcten h\u00e4ngen schon \u00fcberall an den Gel\u00e4nder .Heute ist Bootsman\u00f6ver und als wir drau\u00dfen standen war mein Gedanke, hoffentlich kotzt du den Mann von der Besatzung, die vor uns standen, nicht an. Es ging gut, ich hatte schon eine Frisium genommen,\u00a0 Mia nahm meine Rettungsweste mit in die Kabine und ich habe mich drau\u00dfen\u00a0 f\u00fcr ca. 2 Stunden auf eine Liege gelegt ( es waren keine Leute mehr drau\u00dfen ) und in den Himmel gestarrt. Das war der Ratschlag meines Vetters Dieter aus Luxemburg, die ja eine gro\u00dfe Yacht im Mittelmeer liegen haben . Es hat geholfen\u00a0 Habe den Ratschlag noch an eine junge Frau weitergegeben, die sich am n\u00e4chsten Tag daf\u00fcr bedankte, auch bei ihr hatte es funktioniert. Habe danach auch bei Winst\u00e4rke 7 mit Frisium und dem Ingwer alles gut \u00fcberstanden<\/p>\n<p>Heute ist dann Kapit\u00e4nsempfang, bin auch mitgegangen. Er ist ein Russe , spricht Englisch, aber Herr Glei\u00df ? von der Ph\u00f6nixgesellschaft \u00fcbersetzt. Auf der Albatros kommt man sehr gut nur mit Deutsch zurecht. Alle wichtigen Ansprechpartner sprechen Deutsch und auch die Kellner ein bi\u00dfchen. Rick konnte am besten lecker, lecker sagen.<\/p>\n<p>Am 24. Dezember legen wir in Palma an. Mia, Peter und ich machen einen ausgiebigen Stadtbummel, schauen uns die Kathedrale an und die weihnachtlich geschm\u00fcckte Altstadt.<\/p>\n<p>Komme mir zwar immer als f\u00fcnftes Rad vor, aber das macht mir auch nichts aus und ich quatsche auch mit Peter. Dann sind wir kaputt, legen uns auf irgendein Deck. Sp\u00e4ter machen wir uns sch\u00f6n f\u00fcrs Abendessen und anschlie\u00dfende Weihnachtsschau. Oweia auch eine Sopranistin, aber f\u00fcr die Weihnachtslieder gings ja noch. Ich h\u00f6re ja lieber eine Altstimme oder M\u00e4nnerstimmen. Nikolaus und Engeln waren nat\u00fcrlich\u00a0 auch an Bord gekommen. Wir hatten auch Kinder an Bord, das fand ich sehr nett.<\/p>\n<p>25. auf See. Mia ist krank eine Darmgeschichte, hat sie sich aber von zu Hause mitgebracht.<\/p>\n<p>Mu\u00df aber in \u00e4rztliche Behandlung. Am 26. legen wir in Malaga an. Wir machen eine Stadtrundfahrt , ich mu\u00df mir doch Johannes 2. Heimat anschauen. und landen dann in einer Weinkellerei.( eine Bodega ?)\u00a0 Ich sause wie immer zur Toilette, Nachdem ich abziehen will, sehe ich, da\u00df der Klo gar nicht angeschlossen ist. Na prima. Die n\u00e4chste Dame rollt ihre Hosenbeine hoch und geht auch da rein. Die Besitzer h\u00e4tten ja wenigstens die T\u00fcr verschlie\u00dfen k\u00f6nnen,\u00a0 Wir haben uns die wundersch\u00f6ne Kathedrale angeschaut, sehr gute F\u00fchrung. Danach wurden wir zum Leuchtturmberg gefahren und hatten eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Waren auch in einer Stierkampfarena, aber da kann ich mich noch zu gut an die Stierk\u00e4mpfe erinnern, die ich mit 22 gesehen habe. Das ist nichts f\u00fcr mich. Ich glaube eine halbe Stunde sind wir auch durch die weihnachtlich geschm\u00fcckten Stra\u00dfen geschickt worden.<\/p>\n<p>Nachts fahren wir durch die Stra\u00dfe von Gibralta und ich habe nat\u00fcrlich keine Affen gesehen, die schliefen sicher genau so gut wie ich.<\/p>\n<p>27. Dezember legen in Cadiz an, machen einen Rundgang durch sehr enge Stra\u00dfen und sonnen uns danach. Am 28. legen wir in Casablanca an. Auch hier machen wir eine gro\u00dfe Stadtrundfahrt, da hatte ich mich schon zu Hause drauf gefreut. Unser einheimischer F\u00fchrer spricht sehr gut Deutsch. Sehen den K\u00f6nigspalast von innen. Die Moschee nat\u00fcrlich nur von au\u00dfen.<\/p>\n<p>Eine beeindruckende Einrichtung. Nachts oder auch am Tag geht von ihr ein Laserstrahl aus. Ich wei\u00df nicht genau ob er nach Mekka zeigt, also f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen gedacht ist, oder als Richtungsweiser f\u00fcr die Schiffe. Oder vielleicht f\u00fcr beides.<\/p>\n<p>Casablanca hat einen sehr sch\u00f6nen Strand , mit vielen Freizeiteinrichtungen. Werden nat\u00fcrlich auch hier in einen Lederbazar gef\u00fchrt. Gut , da\u00df ich meine Mastercard vergessen hatte, denn eine Tasche hatte es mir besonders angetan und zu Hause h\u00e4tte sie wieder rumgelegen.<\/p>\n<p>Ganz lustig und fremdartig fand ich die Wasserverk\u00e4ufer in ihrer bunten Tracht. Als wir wieder an Bord waren, sah ich , da\u00df ich 2 unterschiedliche Schuhe anhatte. Die Farbe , beide wei\u00df, einen aus Leder, der andere aus Leinen. Ja ja das Alter macht sich bemerkbar.<\/p>\n<p>Peter meinte sowieso, Mia und ich w\u00e4ren l\u00e4ngst verstaubt und von allem weltlichen ab Na der hat ja keine Ahnung. Trotzdem fand ich seine Ansichten und seine Freiz\u00fcgigkeit beim Reden richtig toll. Dabei ist der Knabe auch schon 62 Jahre alt, lebt ein Leben wie unsere j\u00fcngeren Leute, also z. B. wie Ralf.<\/p>\n<p>Abends haben wir einen Berliner Abend, haben sehr gelacht. Ich h\u00e4tte mich schon gerne mit Binders und Horst zusammengesetzt ( da die das auch immer sagten ) aber Mia wollte immer woanders sitzen. Macht auch nichts. War auch gut, Sp\u00e4ter haben wir noch mit Peter einen getrunken.<\/p>\n<p>An Bord gab es auch, wenn Seetage waren, eine Tanzstunde. Da viel zu wenig M\u00e4nner f\u00fcr all die Frauen da waren, (das waren dann auch noch Ehepaare) habe ich den M\u00e4nnerpart \u00fcbernommen, den ich ja auch immer bei den Folklore-T\u00e4nze habe . Mia und ich haben zumindest die Rumba gut miteinander tanzen k\u00f6nnen und unser Partietanz klappt auch. Mit dem cha-cha-cha hatten wir Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>Wir sind in Agadir und machen eine Pferdekutschenfahrt. Es war eine Erlebnisfahrt. Zum Teil traurig aber auch wieder sehr sch\u00f6n und lustig.<\/p>\n<p>Sie bringen uns auch zu einem Flu\u00df wo eine Flamingokolonie ist. Da dieser Flu\u00df von den Gezeiten abh\u00e4ngig ist und gerade Ebbe war, haben wir nicht allzuviel gesehen. Bei der R\u00fcckfahrt haben wir manchmal gedacht , jetzt kippen wir mit dem Pferdewagen um (sa\u00dfen zu acht da drin) und fallen in all den Matsch.<\/p>\n<p>Aber alles ging gut. Wir hatten einen<b>\u00a0sch\u00f6nen Mann<\/b>\u00a0als F\u00fchrer. Dann ging es nach Medina. Diese Altstadt wurde vor vielen Jahren, ich glaube 1962 ? ,\u00a0 von einem Erdbeben ganz zers\u00f6rt und jetzt peu a peu wieder aufgebaut. Das, was wir gesehen haben, war wundersch\u00f6n. Es gibt\u00a0 hier ganz tolle Handwerker. Wir bekamen einen Tee serviert und nat\u00fcrlich Schmuck etc. gezeigt. Einige haben auch etwas gekauft, ich hatte keine Euros.<\/p>\n<p>So, heute Abend geht\u2019s weg von Marokko nach Lanzarote. Hier ist dann auch unsere SMS\u00a0 und Telefonate zu Ende. Bin auch paarmal von Karlchen angerufen worden, habe ihn auch angerufen.<\/p>\n<p>Am 30. einfach nichts getan. Kommen am 31. Dezember in Funchal an \u00fcberall h\u00e4ngen wieder Kotzt\u00fcten. Wir m\u00fcssen auf Reede liegen bleiben. Man versucht die Tenderboote runter zu lassen. Die Wellen sind zu hoch, man kann also nicht an Land. Mit Frisium \u00fcberstehe ich das prima. Abends geht die ganze Tischgesellschaft das erstemal zusammen aus. Es wird Programm geboten, alles in allem ein netter Abend. Kurz vor 24,00 gehen wir alle raus. Ich habe noch nie so etwas Tolles gesehen wie das Feuerwerk von Madeira. Ist ganz gut, da\u00df wir auf Reede liegen. Sogar Petrus hat ein Einsehen und l\u00e4\u00dft es nicht mehr regnen. Nachts f\u00e4hrt die Albatros an die Pier. Es regnet und die Wellen sind sehr hoch. Wir bleiben an Bord.<\/p>\n<p>Wundersch\u00f6ner Regenbogen., umspannt ganz Funchal. Legen 18,00 ab . Die Auslaufmelodie ist\u00a0 \u201e Conquest of paradise \u201e\u00a0 Das ist\u00a0 oder war die Melodie von dem Boxer Maske.<\/p>\n<p>Es ist wieder Windst\u00e4rke 7 , aber ein sehr sch\u00f6ner Neujahrsabend, Showtime . O jeh in der Nacht glaube ich man zieht mich am Kopf runter in die Tiefe und zerrt mich an den Beinen zur\u00fcck.. Morgens bin ich schon um 6 ,20 Uhr an Deck. Die Insel Palma liegt schon vor uns und die erste Tasse Kaffee tut sehr gut. Mein morgendliches magandan\u00a0 tangali klingt heute<\/p>\n<p>sehr m\u00fcde. Macht nix. Gehen mit Peter nach Santa Cruz, schauen uns Kirche und Rathaus an, anschlie\u00dfend jagt uns Mia immer noch h\u00f6her die Stra\u00dfen hinauf, daf\u00fcr d\u00fcrfen wir dann sp\u00e4ter wieder runter gehen. Die Sonne scheint und es geht uns gut. N\u00e4chste Anlegestelle ist Teneriffa. Auch hier Santa Cruz. Wir werden mit Shuttle Bus nach Santa Cruz gefahren. Dort gehen wir in einem sehr sch\u00f6nen sehr gro\u00dfen Park spazieren, anschlie\u00dfend durch die Stadt und auf einen Wochenmarkt. Danach verschm\u00e4hen wir den Bus und gehen das lange St\u00fcck zu Fu\u00df. Tut uns auch mal gut. Und weiter geht\u2019s nach Gran Canaria, Las Palmas.<\/p>\n<p>Erika Lemke und Herbert haben Besuchserlaubnis und sind gegen 12,00 Uhr an Bord. Herbert hat Geburtstag und freut sich, da\u00df alle Tischgenossen mit ihm ansto\u00dfen, Nach ca. einer halben Stunde gehen Binders, Mia und Peter von Bord. Ich zeige den Beiden das Schiff und mit Mias Erlaubnis auch unsere aufger\u00e4umte Kabine. Hospital und Kino und Discothek habe ich vergessen. Sie bleiben bis 16,15 m\u00fcssen dann auch wegen Joachim zur\u00fcck ins Hotel. Der Weg mit Taxi und Bus dauerte ca. 2 Stunden.\u00a0 Beide sind ganz begeistert und ich kann mir vorstellen, da\u00df Erika so eine Reise machen m\u00f6chte. Das Geld dazu hat sie sowieso.<\/p>\n<p>Binders haben mir auch mal ihre Suite gezeigt. Sehr sch\u00f6n und sehr viel Platz. Frau Binder war auch von unserer Kabine angetan, besonders weil so viel Schrankraum dort ist.<\/p>\n<p>Ich finde die Binders sehr sympathisch. Dies beruht, wie meistens, auf Gegenseitigkeit.<\/p>\n<p>Da ich nie Ferienbekanntschaften vertiefe, mu\u00df ich erst mal einiges \u00fcberdenken. Die Tage sind auch noch zu kurz.<\/p>\n<p>Um 24,00 geht\u2019s weg von Las Palmas ohne Melodie da viele schon schlafen, zu den Kapverdischen Inseln. Bin morgens vor 7,00 Uhr auf Deck, es ist stockdunkel und es regnet.<\/p>\n<p>Wir fahren erstmal S\u00fcd-West, ab Kap.Verde geht\u2019s dann zum Westen. Doch jetzt ist es noch dunkel doch allm\u00e4hlich kommt der Tag im Osten herauf. Das ist schon ein Erlebnis. Heute ist wieder Rettungs\u00fcbung da die neuen G\u00e4ste ab Las Palmas an Bord sind, auch neue K\u00fcnstler. Die alten gingen Gran Canaria von Bord. Am 6.1.02 wird der Weihnachtsbaum im Meer beerdigt ,mit Musik. Wenn Neptun ihn nicht zur\u00fcck an Bord schmei\u00dft, gehen all die W\u00fcnsche, die an dem Baum hingen, in Erf\u00fcllung. Wir haben uns nat\u00fcrlich schwarz gekleidet und betrauern das Geschehen laut weinend. Anschlie\u00dfend trinken wir Wodka mit unserem neuen Tischherrn. 7.1. Bin schon um 5,50 an Deck und legen bereits in Mindelo an.<\/p>\n<p>Heute gibt\u2019s es keine Ausfl\u00fcge, es kommen keine Busse und in der Agentur ist niemand im B\u00fcro. So etwas ist noch nie passiert. Wir sechs machen einen Ausflug durch Mindelo. Wieder an Bord ist dort Grillfest<\/p>\n<p>.Es macht Spa\u00df.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend legen wir uns auf die h\u00f6chste Ebene und ich verbrenne mir den R\u00fccken. Geh\u00f6rt auch dazu.<\/p>\n<p>Am 8.1 schauen wir uns die Auff\u00fchrung der Mannheimer B\u00fchne an. Wir haben Tr\u00e4nen gelacht. Es sind schon 4 tolle K\u00fcnstler. Schon wieder Kotzbeutel.<\/p>\n<p>9.1. noch immer die Beutel Windst\u00e4rke 6. Ein wundersch\u00f6ner Sonnenaufgang.<\/p>\n<p>Wenn ein besonders sch\u00f6ner Sonnenuntergang sich ank\u00fcndigt, machen die von der Br\u00fccke darauf aufmerksam. Jetzt haben wir ja 5 N\u00e4chte und 5 Tage auf See vor uns.<\/p>\n<p>Sie bieten auf der Albatros sehr viel an Animationen an. Ich bin total faul. Anfangs habe ich viel mit Mia\u00a0 rumgelegen, die 2. H\u00e4lfte der Reise\u00a0 nicht mehr soviel. Das ist mir zu langweilig, ich habe dann lieber mit Leuten gequatscht.\u00a0 Mia f\u00fchlt sich auch ziemlich krank mit ihrer Erk\u00e4ltung, die\u00a0 bei ihr ja immer auf die Bronchien schl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Von Kap Verde bis Martinique sind es 2100 Seemeilen ( 1Meile 1852 km) und von Gran Canaria bis Isle Margarita 3515 Seemeilen.. Das Schiff macht meistens 17 bis 17,5 Knoten<\/p>\n<p>Es ist Donnerstag und der Wind hat nur noch St\u00e4rke 4. Es ist bedeckt aber das Wasser hat schon 27 Grad. Am 10.01 sitzen Mia, Wolfgang und ich einige Stunden oben im Barbereich. Das war ein sch\u00f6ner Nachmittag. Abends wieder tolles B\u00fcfett und das sind die Tage auf See: essen, essen , essen, ruhen, ruhen. Mir sind die 5 Tage zuviel. Nur Wasser kein anderes Schiff gesehen. Nur fliegende Fische. Unsere Tanzstunde ist eine tolle Abwechslung.<\/p>\n<p>Wir gehen auch schon mal ins Kino und schauen uns auch einmal, im Bett liegend , einen Film mit Sean Connery an. Ich wei\u00df nicht mehr wie er hei\u00dft, kein James Bond.<\/p>\n<p>Am 12.01. erreichen wir Martinique. Eine wundersch\u00f6ne Einfahrt. Alle sind froh.<\/p>\n<p>Wir beide gehen 2,5 Stunden durch die Altstadt, h\u00f6ren einer Stra\u00dfenband zu, gehen in Markthallen und auf den Stra\u00dfenmarkt. Und wir gehen auf den Friedhof, der uns total fremd vorkam. Auf dem Nachhauseweg werden wir richtig sch\u00f6n na\u00df, das tat gut. Der Regen ist dort warm. Am 13.01. legen wir in Barbados an der Pier an. Hier machen wir eine wundersch\u00f6ne Fahrt . Unsere Reiseleiterin ist eine Deutsche die bereits 10 Jahre dort lebt und Lehrerin ist. Sie erz\u00e4hlte und erkl\u00e4rte Dinge, die uns Deutsche schon interessierten. Wie ist das Essen hier, wie funktionieren Waschmaschinen (gar nicht) wie ist es mit der Schule? Sie hat\u00a0 uns vom Affenbrotbaum, dessen Fr\u00fcchte man wie Kartoffel zubereiten kann und von Mahagoniholz, bei uns sau teuer und hier hat jeder seine Einrichtung aus Mahagoniholz,\u00a0 vieles erz\u00e4hlt und erkl\u00e4rt Erst fuhren wir mit einem Bus zur Tropfsteinh\u00f6hle und dort mit einer Kabelbahn durch die H\u00f6hle. Das hatte ich gelesen, konnte mir also vorstellen, da\u00df diese H\u00f6hle sehr breit ist. Es war wundersch\u00f6n. Anschlie\u00dfend noch zu den Orchideengew\u00e4chsh\u00e4user. Wir waren alle sehr begeistert.\u00a0 Da hier die K\u00f6nigin noch ein wenig zu sagen hat, es ist auch sehr britisch, gibt es auch keine Euros. Am Hafen waren viele sch\u00f6ne kleine Gesch\u00e4fte ge\u00f6ffnet. Sie haben den Barbados Dollar als W\u00e4hrung. Aber mit Mastercard oder US Dollar funktionierte jeder Kauf.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Inseln Tobago und Grenada konnten nur mit Tenderbooten erreicht werden.<\/p>\n<p>Ich war eigentlich erstaunt warum Mia das nicht mitmachte. Ich selber h\u00e4tte nicht gewu\u00dft warum ich mir das antun soll, denn ich m\u00f6chte ja auch nicht allzuviel Frisium schlucken wenn es nicht unbedingt n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Es wurde auf dieser Reise sehr viel geboten. Jeden Abend Showtime, eine sehr gute russische Band an Bord. Es gibt eine Discothek, Harrys Bar, mit Harry als Alleinunterhalter, sowie eine Lounge. Dort spielte Edwina Klavier. Und nat\u00fcrlich ein Kino. Einen Abend in der Karibik hatten wir eine Steelband an Bord. Mir reicht wenn ich diese Musik eine halbe Stunde h\u00f6re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der letzte Abend an Bord: gemeinsames Abendessen, Henkersmahlzeit mit Eisbombe etc. Danach G\u00e4stekabarett. Das hei\u00dft,\u00a0 einige der G\u00e4ste gestalten den Abend . Wir aus der Tanzstunde tanzten einen Partytanz. Ich denke es war gut, wir sind halt keine K\u00fcnstler haben\u00a0 uns sehr angestrengt. Viel Applaus. Auch die anderen Teilnehmer machten es gut. Der Tanzlehrer k\u00fc\u00dfte alle seine Damen. Ist doch was, besonders da er schon mit Marika R\u00f6ck getanzt hat, davon schw\u00e4rmte er noch.<\/p>\n<p>Dann haben Mia und ich bis ca. 24,00 Koffer gepackt, die mu\u00dften n\u00e4mlich um 3,00 morgens vor der T\u00fcr stehen. Wolfgang stellte uns seine Kabine f\u00fcr unser Handgep\u00e4ck zur Verf\u00fcgung, Peter mu\u00dfte wieder in eine andere Kabine umziehen.<\/p>\n<p>Ja und dann legten wir an der Isle Margarita an, aber auf Reede ,.Und hier mu\u00dften wir ja von Bord. Peter sagte, wei\u00dft Du wir verstecken Dich bis Lima , dann liegen wir bestimmt an der Pier. Wolfgang wollte mich bis zur Insel begleiten und meine Hand halten, aber ich sagte, das tut Mia\u00a0 wenn es dann notwendig ist.\u00a0 Alle waren mir sehr behilflich. Wir stiegen in das letzte Tenderboot und ich durfte an der T\u00fcr sitzen. Es war eine ganz ruhige Fahrt, Neptun hatte ein Einsehen mit mir. Danke Neptun.<\/p>\n<p>Danach mit dem Bus zum Flughafen. Bei der Pa\u00dfkontrolle dauerte es bei mir sehr lange, es kamen noch 2 M\u00e4nner zu dem Beamten. Irgendwann durfte ich dann gehen. Sp\u00e4ter wurde ich aufgerufen und mu\u00dfte vor die T\u00fcr. Dort stand Polizei und mein Koffer wurde untersucht. Dann war auch das vorbei und wir alle durften in die Boing 767 einsteigen. Die hatten keine Gangway, bzw. die waren auf Autos montiert. Im Flugzeug ganz viel Platz. Wir hatten 2 Pl\u00e4tze f\u00fcr jeden. Service sehr gut. Sehen noch einmal einen wundersch\u00f6nen Sonnenuntergang\u00a0 Ein turbulenter Flug, immer wieder anschnallen, nicht zur Toilette gehen. Aber macht nichts. Ich glaube wir mu\u00dften 7.470 km fliegen\u00a0 \u00fcber Brest, Paris, Luxemburg. Mehr wei\u00df ich nicht mehr. Landen in Frankfurt, auch hier wird mein Handgep\u00e4ck beim Zoll kontrolliert. Ich denke ich wei\u00df warum: in meinem Reisepa\u00df steht 1997 und 1999 Emigration Chicago. Ist ja gut, da\u00df man so genau hinschaut und kontrolliert Stelle mein Handy an und der erste Anrufer ist Karlchen. Sch\u00f6n. . Von Frankfurt geht es mit einem ICE bis Duisburg.\u00a0 Diese Fahrt ist nat\u00fcrlich sch\u00f6n, da sie immer am Rhein vorbei f\u00fchrt.\u00a0 In Duisburg holt uns Udo ab und ich bin froh wieder zu Hause zu sein. Sehr m\u00fcde, brauche wieder einige Tage bis ich den Zeitunterschied \u00fcberwunden habe.<\/p>\n<p>Fazit: die Reise war toll, ich habe ja auch nicht alles schreiben k\u00f6nnen, wird zuviel.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich wollte aber nicht jedes Jahr (selbst wenn ich das Geld dazu h\u00e4tte)<\/p>\n<p>so eine Schiffsreise machen. Ich w\u00fcrde\u00a0 aber allen meinen Lieben mal w\u00fcnschen,<\/p>\n<p>so eine Reise zu erleben.<\/p>\n<p>Ich glaube es ist f\u00fcr \u00e4ltere alleinstehende Personen, ganz egal ob M\u00e4nnlein oder Weiblein,<\/p>\n<p>die beste Art zu reisen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Kreuzfahrt Kreuzfahrt\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Die Reise mit der Albatros \u00a0 Hier klicken f\u00fcr ein paralleles Bildfenster. Ja am 22. Dez.2001 war es dann so weit. Mia und ich haben die Koffer schon am\u00a0Vorabend\u00a0aufgegeben. Ich hatte noch bis 1,50 Uhr Besuch und Mia weckte mich um 4,00 Uhr. O jeh. Julius war auch schon um 4,30 Uhr da und dann gings los. Die Tragfl\u00e4chen des Flugzeugs mu\u00dften erst enteist werden, doch dann hatten wir einen guten Flug nach Mailand und anschlie\u00dfend eine Busreise bis Genua. Den ersten Teil habe ich verpennt, war zwar zwischendurch immer mal wach, aber doch gl\u00fccklich, da\u00df es mir nicht schlecht wurde. In den Bergen h\u00e4tte das leicht passieren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":36,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/63"}],"collection":[{"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/63\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64,"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/63\/revisions\/64"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/36"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/elfi-huelsmann.name\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}